Areal des Bundeswehrhochhauses in Bremen
Städtebaulicher und hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 in Bremen

Das in diesem Wettbewerb thematisierte Plangrundstück liegt in zentraler Lage Bremens in der Bahnhofsvorstadt, direkt an einer der Hauptdurchfahrtsstraßen der Innenstadt. Die ehemals von der Bundeswehrverwaltung genutzte Liegenschaft wurde von der GEWOBA erworben. Es ist vorgesehen Bestandsgebäude und Grundstück in eine Wohnnutzung mit flankierenden Nutzungen im EG zu überführen.

Zentraler Entwicklungsbaustein ist dabei das 15-geschossige Hochhaus aus dem Jahr 1968, das sogenannte "Bundeswehrhochhaus". Dieses Gebäude stellt seit seiner Errichtung eine hochbauliche Dominante der westlichen Bahnhofsvorstadt Bremens dar. Die solitäre Positionierung des ehemaligen Verwaltungs- und zukünftigen Wohngebäudes soll durch eine flankierende bauliche Ergänzung mit Wohnnutzungen auf dem Grundstück vermindert werden. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Stadtreparatur des stark kriegszerstörten umgebenden Doventor-Quartiers geleistet werden.

Hierfür wurde ein städtebaulicher und hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit dreizehn eingelanden Architekten aus dem In- und Ausland initiiert mit Ergebnissen voraussichtlich im November. Im Wettbewerbsverfahren sollen Lösungen zur Sanierung und Ertüchtigung des BWHHs - insbesondere zur Neukonzeption seiner Fassade - gefunden werden sowie eine städtebauliche Arrondierung durch flankierende Wohngebäude konzipiert werden, die architektonisch und funktional ein Ensemble bilden können.

Jörn Ackermann

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ackermann@bpw-stadtplanung.de

Romina Christen, M.Eng. (M.Eng. Stadtplanung)

Romina Christen

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christen@bpw-stadtplanung.de